Orte des Romans „Das Grüne Land“ („Zaļā zeme“)

Der Roman „Das Grüne Land“ wurde zweimal geschrieben, weil am 11. Mai 1943 es einen Brand im Haus gab und die schon geschriebenen zehn Druckbogen verbrannten. Im neuen Wohnort fing Andrejs Upits den Roman erneut zu schreiben.

Andrejs Upīts hat sein Geburtsland in mehreren Werken erwähnt, aber der bekannteste ist der Roman „Das Grüne Land“. Nach dem im Roman beschriebenen Ereignissen sind es mehr als 100 Jahre vergangen, aber auch jetzt, in den 21. Jahrhundert gibt es noch viele Zeugen aus den Seiten des Romans.

  1. Salapkrogs, oder wie es im Roman hieß – Salakkrogs

Brivinu Hauseigentümer Jorgis Vanags öffnete mit einem großen Schwung die Tür des Salakkrogs. Groß und breitschulterig, mit einem erhobenen Kopf, betastete, ob das gelbe Seidentuch immer noch den Hals bedeckt, und blickte über die Donau, um Klidzina zu sehen.

  1. Hardeļa Mühle, später Zaula Mühle, später Stuckas Dienstleistungskombinat Werkabteilung für Weberei und Spinnerei.

Auf der Kurve…  die Donau Landstraße ging genau über die Brücke von Divaja, entlang der Stallende der Wassermühle auf den steilen Mühlenberg, aber die Bahnhofs und Gemeinde Landstraße in einem scharfen Winkel nach links abbiege…“

  1. Sprūdu, oder wie es im Roman hieß – Spruku kalns.

An der linken Seite Sprukuhügel Abhang mit grünen Wellen heruntergefallen bis zum engen sumpfigen Gürtel an der Landstraße.

  1. Die erste Brücke über den Fluss Divaja.

Der Fluss, von dem die Gemeinde ihren Nahmen bekam, von hier würfe es eine scharfe Kurve gegen Jaunzemjuhugel, wo, von der anderen Seite der Gemeinde, der Fluss Brasla anschließt.

  1. Erckalns, oder wie es im Roman hieß – Sirdskalns

Genau entgegen Westen, hinter der Divaja steht der mit Haseln und Fichten bewachsene Sirdskalns mir drei Föhren auf der Spitze.

  1. Raudas Krogs (Kneipe), später Molkerei, jetzt Skriveru saldumi

Genau entgegen das Ende der Lejasmeltenu Straße – Raudas krogs… Raudas krogs, wie ein überfahrenes Pferd, mit einem krummen, mit grünen Moos bewachsenen Strohdachrücken. Fenster mit vier Fensterscheiben ganz schief, Fensterladen daneben ist noch schiefer.

  1. Doktors Šarlovs Haus, später Schülerheim

Auf der Seite des Flusses, zwischen den lichten Fichten und Ahornen stehen hergebrachte Baumateriale. Preimanis berichtete, dass dort ein deutscher, ein alter Doktor aus Riga ein zweigeschossiges Ziegelhaus bauen will.

  1. Tilta iela (Brückenstraße), im Roman – Lejasmeltēnu ceļa gals
  2. Robežstabs (Grenzpfahl)

An der Ecke ein runder Stein – Grenzpfahl mit einer eckigen, viereckig  abgeschlagenen Spitze. Am der Seite der Landstraße sind zwei stolze Buchstaben eingraviert – die Buchstaben J und V. Das bedeutet Jānis Vanags, seinen Vater. Er selbst war Jorģis Vanags, aber sein Sohn Jēkabs Vanags.

  1. Brīviņu klēts (Getreideboden Brivini), später ein Wohngebäude in Veckrieviņi.
  2. Brīviņu Stall

Stolz stand der neue Stall mit großen Fenstern und einer Auffahrbrücke.

  1. Mežavekteri, im Roman Mežavilki
  2. Die Vierte Brücke
  3. Die Fünfte Brücke

Wagen rasseln über die Brücke – das fünfte und letzte Mahl über den Fluss Divaja (Maizite in der Realität)

  1. Haus der Gebrüder Lupatas.

Die Überreste von Ziegeln sind in einem Haufen zusammengeworfen, alte Bretter und Pfahle. Aus dem Keller kamen zwei Ankömmlinge, die Gebrüder Lupati, ihr Familienname repräsentierte ihr Aussehen fast zu gut. (LV Lupata –  DE Lappen/Fetzen)

  1. Veckrieviņi, im Roman Brīviņi

Eigentümer des Hauses Brīviņi sah sein Haus an auf einem steilen Ufer hinter einer  von Weiden und Buschen bewachsenen  Schlucht eines Flusses. Unterhalb des Flechtzauns, die rechte Wiese wie ein grünes Umlegetuch ausgelegt bis zur Weidenbuschen von Glāzšķūņi und bis zum Oša Koppelwald. Der Fluss mit Dotterblumen gelben Randen biegt über sie aus, durch den Gebüsch im Aizlakstes Wald.

Wem gehörten diese grüne Brīviņu Weiten? Und der Steintal? Spilvas Wiese mit dem Pferdekoppel und die ganze bebaubare Insel von Osis bis zum Aizlakstes Wald, den von hier nicht sehen konnte? War er nicht der Eigentümer und der Herr der Fläche, wie man ihn schon begann zu nennen? Wer konnte ihn von dieser grünen Fläche wegjagen?

  1. Gemeindehaus, jetzt ein Geschäft

Als das Gemeindehaus nennte es nur Ansonu Mārtiņš und manche andere Freunde von feiner Redensart, für alle andere war es einfach die Post. Seit Ewigkeiten gab es hier Divajas Pferdepost, nur wenn man sie  an die Eisenbahn verlegte, gab Maksimilian von Siver die vier Gebäuden mit dem Wurzelgarten der Gemeinde über. Der Vorstand und das Gericht der Gemeinde wurden dann ins Postgebäude am Straßenrand versetzt.

  1. Überfahrt

Der Schlagbaum der Überfahrt stand offen. Aber Kuģenieks sprang von seiner Bank am Ende der Hütte, blaurot, die zusammengewickelte Flagge wackelte vom Sprung, er schimpfte, so als hätten sie mit ihren Kufen die Gleise mehr beschädigt hätten als andere mit ihren Rädern.

  1. Kirche, Evangelisch Lutherische Kirche in Aizkraukle

Die Kirche schien so voll, als hätte niemand mehr Platz im Raum, besonders die vollgepackte linke, Frauenseite. Herr Brivins kam selten zur Kirche, aber alle wussten, dass er nur auf der ersten Bank sitzen würde.

Andere in den Werken von A.Upits beschriebene Orte in Skriveri in dem 21 .Jh.

  1. * “Die sechs Werst von der Schule bis zum unseren Vilkačiem im Schnee zu gehen, war kein Scherz. Der sogenannte Kirchenweg bis zur Jaunjelgavas Landstraße war so schneeverweht, dass es gruselig war. Die Schlucht des Flusses Pulkstenupite war halb voll, merkwürdig geneigt, voll mit Gruben.

/Pa Lauča pēdām.KR, 15 Band R., 1951., S. 72./

  1. * „Vom Robezu Hügel über den grünen Wiesen sah ich schon den Vilkaču Hügel. Der lange Stall mit dem weißen Dach hatte sich gemütlich in dem offenen vom Schnee gewogenen Feld Der Schornstein des Wohnhauses rauchte ruhig.“

/Pa Lauča pēdām.KR, 15 Band R., 1951., S. 75./

  1. * “Hinter Oglenieki.. endete der Bundzis (Wald) mit seinen dunkelblauen Fichten, violetten Schwarzerlen und harzigen Birkenstämme.“

/Pa Lauča pēdām.KR, 15 Band R., 1951., S. 75./